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Börsenradio: Reingehört bei Polytec und Post (boersen radio.at)



Im Börsenradio-Interview ging Polytec-Finanzvorstand Peter Peter Haidenek auf die aktuellen Herausforderungen ein, etwa die breitflächig gestiegenen Materialkosten. Im Falle Polytecs sind die Kosten so in etwa um 30 Prozent höher. Das wirkt sich mit etwa 10 Mio. Euro im Gesamtjahr aus. Darüber hinaus sehen sich Kunden gezwungen, Abrufe zu reduzieren, weil die Verfügbarkeit von zB Elektronikteilen nicht gegeben ist. "Die Abrufkürzungen kommen sehr kurzfristig, sodass man kaum reagieren kann", so Haidenek. "Je kurzfristiger die Abrufe gekürzt werden, desto höher sind unsere Leerkosten", fasst er zusammen. So kommt es, dass man sich bei Polytec nach wie vor nicht in der Lage sieht, eine konkrete Prognose für 2021 abzugeben. "Der Markt geht aber gefasst damit um, denn bei anderen First Tier Suppliern ist die Situation gleich". "Aber wenn von einem deutlich positiven Ergebnis im Ausblick die Rede ist, ist schon ein Wert im zweistelligen Millionenbereich gemeint", so Haidenek. Bei Polytec selbst habe man keine Materialknappheit, "wir haben es immer noch geschafft genügend Material herbeizuschaffen, wenngleich zu höheren Preisen", so der CFO im Börsenradio-Interview. Nach wie vor wird mit Kunden über Kompensationszahlungen verhandelt. Haidenek hofft auf einen fairen Abschluss noch vor Weihnachten.
Polytec Group ( Akt. Indikation:  8,24 /8,28, -2,25%)

Auch Harald Hagenauer, IR-Manager der Post, sprach nach Zahlenbekanntgabe mit Börsenradio. Vor allem über die türkische Aras Kargo, die nun zur Post gehört. Dabei handelt es sich um einen Top-3 Paketdienstleister in der Türkei, der jährlich 200 Mio. Pakete bearbeitet und somit mehr als die Post in Österreich (ca 160 Mio.). Aras Kargo hat in den Post-Zahlen für ein gutes Wachstum gesorgt, die Marge liegt bei über 8 Prozent. Bei der Post geht man davon aus, dass sich das Paket-Segment in den nächsten Jahren weiter gut entwickeln wird, laut Hagenauer könnte man ein Wachstum in oberen einstelligen Bereich sehen. "Die Dominanz des Paktegeschäfts wird zunehmen, im Brief-Bereich rechnen wir mit einer stabilen bzw. leicht rückläufigen Entwicklung". Im Fokus sind auch Nachhaltigkeits-Themen. Im kommenden Jahr testet die Post mit fünf großen Versendern den Einsatz von Mehrweg-Verpackungen, auch die Fahrzeug-Flotte wird umgestellt, so ist man etwa in Graz bereits zu 100 Prozent "grün" unterwegs.
Österreichische Post ( Akt. Indikation:  36,75 /36,85, -0,41%)

(Der Input von boersen radio.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 12.11.)

(12.11.2021)


Bildnachweis

1. Radio, hören, Audio, Lautsprecher - https://pixabay.com/de/photos/radio-alt-jahrgang-retro-2974649/ , (© https://depositphotos.com)   >> Öffnen auf photaq.com


Im Börsenradio-Interview ging Polytec-Finanzvorstand Peter Peter Haidenek auf die aktuellen Herausforderungen ein, etwa die breitflächig gestiegenen Materialkosten. Im Falle Polytecs sind die Kosten so in etwa um 30 Prozent höher. Das wirkt sich mit etwa 10 Mio. Euro im Gesamtjahr aus. Darüber hinaus sehen sich Kunden gezwungen, Abrufe zu reduzieren, weil die Verfügbarkeit von zB Elektronikteilen nicht gegeben ist. "Die Abrufkürzungen kommen sehr kurzfristig, sodass man kaum reagieren kann", so Haidenek. "Je kurzfristiger die Abrufe gekürzt werden, desto höher sind unsere Leerkosten", fasst er zusammen. So kommt es, dass man sich bei Polytec nach wie vor nicht in der Lage sieht, eine konkrete Prognose für 2021 abzugeben. "Der Markt geht aber gefasst damit um, denn bei anderen First Tier Suppliern ist die Situation gleich". "Aber wenn von einem deutlich positiven Ergebnis im Ausblick die Rede ist, ist schon ein Wert im zweistelligen Millionenbereich gemeint", so Haidenek. Bei Polytec selbst habe man keine Materialknappheit, "wir haben es immer noch geschafft genügend Material herbeizuschaffen, wenngleich zu höheren Preisen", so der CFO im Börsenradio-Interview. Nach wie vor wird mit Kunden über Kompensationszahlungen verhandelt. Haidenek hofft auf einen fairen Abschluss noch vor Weihnachten.
Polytec Group ( Akt. Indikation:  8,24 /8,28, -2,25%)

Auch Harald Hagenauer, IR-Manager der Post, sprach nach Zahlenbekanntgabe mit Börsenradio. Vor allem über die türkische Aras Kargo, die nun zur Post gehört. Dabei handelt es sich um einen Top-3 Paketdienstleister in der Türkei, der jährlich 200 Mio. Pakete bearbeitet und somit mehr als die Post in Österreich (ca 160 Mio.). Aras Kargo hat in den Post-Zahlen für ein gutes Wachstum gesorgt, die Marge liegt bei über 8 Prozent. Bei der Post geht man davon aus, dass sich das Paket-Segment in den nächsten Jahren weiter gut entwickeln wird, laut Hagenauer könnte man ein Wachstum in oberen einstelligen Bereich sehen. "Die Dominanz des Paktegeschäfts wird zunehmen, im Brief-Bereich rechnen wir mit einer stabilen bzw. leicht rückläufigen Entwicklung". Im Fokus sind auch Nachhaltigkeits-Themen. Im kommenden Jahr testet die Post mit fünf großen Versendern den Einsatz von Mehrweg-Verpackungen, auch die Fahrzeug-Flotte wird umgestellt, so ist man etwa in Graz bereits zu 100 Prozent "grün" unterwegs.
Österreichische Post ( Akt. Indikation:  36,75 /36,85, -0,41%)

(Der Input von boersen radio.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 12.11.)

(12.11.2021)


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